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Schäden an Urkunden

Absätze

Materialität

Ältere Urkunden bestehen zumeist aus sehr haltbarem Pergament (ungegerbte Tierhaut) und sind wegen ihrer Bedeutung als Beweismittel für Verträge und Besitz schonend und sicher aufbewahrt worden. Schäden treten erfahrungsgemäß durch sehr schlechte Klimabedingungen auf. Bei starker Trockenheit kann das Urkundenpergament austrocknen und spröde werden; bei hoher Feuchtigkeit kann Schimmel entstehen, der den Beschreibstoff mikrobiell zerstört. Seltener sind Fraßspuren von Nagetieren oder Insekten, denen das Protein der Haut als Nahrungsquelledienen kann.

Spannvorrichtung für Pergamenturkunden vgl. Hofferberth 2002
Spannvorrichtung für Pergamenturkunden vgl. Hofferberth 2002 © Hessisches Landesarchiv

Lagerung

Oft werden die Urkunden stark gefaltet aufbewahrt, was zu einer erheblichen Belastung des organischen Materials in den Knickfalten und im schlimmsten Fall zu einem Brechen führt. Bei entsprechendem Platzangebot und einer starken Benutzungsfrequenz (häufiges Auf- und Zufalten) sind Urkunden optimalerweise aufgefaltet (plan), liegend und separiert auf Urkundentabletts montiert aufzubewahren. Der·die Restaurator·in glättet in einem solchen Fall die Pergamente behutsam mittels dosiert eingebrachter Feuchtigkeit in einer Befeuchtungskammer. Beschädigte Papierurkunden sind wie beschädigte Einzelblätter  zu behandeln.

 

  • Klimaschwankungen führen zu mechanischen Schäden und können Schimmelbefall hervorrufen
  • Bei unsachgemäßer Lagerung können Fraßstellen durch Nagetiere und Insekten auftreten
  • Urkunden unbedingt in einem schwankungsarmen Klima und optimalerweise einzeln und aufgefaltet aufbewahren (von der Benutzungsfrequenz abhängig machen)

Quelle

  • Kobold, Maria; Moczarski, Jana; Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt; Hessisches Landesarchiv (Hrsg.) (2020): Bestandserhaltung: ein Ratgeber für Verwaltungen, Archive und Bibliotheken. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Darmstadt, ISBN 978-3-88443-058-3. DOI: 10.25534/tuprints-00011407
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