BKM-Sonderprogramm 2021

Das BKM-Sonderprogramm wird 2021 fortgesetzt. Weitere Hinweise sowie die Bereitstellung des Antragsformulars folgen in Kürze. Antragsfrist ist der 31. Januar 2021.

KEK-Modellprojektförderung 2021

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) unterstützt 2021 erneut mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Die Förderung von Modellprojektvorhaben trägt auf verschiedenen Ebenen zur nachhaltigen Sicherung des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken bei. Die Förderung des Originalerhalts anhand exemplarischer Modellprojekte macht die Ergebnisse als Good Practices nachnutzbar.

Zur Beantragung von KEK-Modellprojektförderung im Jahr 2021 wird erneut themenoffen aufgerufen: Die antragsstellenden Einrichtungen können damit selbst festlegen, in welchen Bereichen des Originalerhalts sie theoretische oder praktische Erfahrungen sammeln und Know-how aufbauen wollen. Antragsfrist ist der 31. Januar 2021. In begrenztem Umfang ist eine Förderung überjähriger Projekte bis max. 2023 möglich.

Hier können Sie allgemeine Hinweise zur KEK-Modellprojektförderung sowie zum Projektablauf und zur Durchführung eines Modellprojekts finden.

Vergangene Aufrufe
Aufruf für 2020

Im Jahr 2020 werden zwei Förderlinien zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts angeboten. Bis zum 31. Januar 2020 können Projektanträge für beide Förderlinien bei der KEK eingereicht werden:

BKM-Sonderprogramm

Der Erhalt des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken ist eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Das zeigt die erneute Aufstockung des Etats für den Originalerhalt bei der entscheidenden Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags am 14.11.2019.

Im kommenden Jahr werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 1,8 Mio. Euro zusätzlich für konservatorische und restauratorische Maßnahmen bereitgestellt. Statt 2 Mio. Euro wie im Entwurf des Haushaltsgesetzes vorgesehen stehen damit insgesamt 3,8 Mio. Euro zur Verfügung. Die Länder müssen die geförderten Projekte mitfinanzieren.

Anträge für das BKM-Sonderprogramm 2020 können bis zum 31. Januar 2020 eingereicht werden. Das Antragsformular sowie die Fördergrundsätze finden Sie hier:

Antragsunterlagen BKM-Sonderprogramm

Hinweis: Formulare 2019 behalten ihre Gültigkeit.

KEK-Modellprojektförderung 2020 – Originale erhalten

Mittlerweile im zehnten Jahr unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Die Förderung von Modellprojektvorhaben trägt auf verschiedenen Ebenen zur nachhaltigen Sicherung des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken bei. Die Förderung des Originalerhalts anhand exemplarischer Modellprojekte macht die Ergebnisse als Good Practices nachnutzbar.

Im elften Jahr wird durch eine erstmals wieder themenoffene Förderung der Bogen zum Auftakt der KEK-Modellprojektförderung 2010 geschlagen. 2020 können die antragsstellenden Einrichtungen selbst festlegen, in welchen Bereichen des Originalerhalts sie theoretische oder praktische Erfahrungen sammeln wollen.

Anträge für die Modellprojektförderung können bis zum 31. Januar 2020 eingereicht werden. In begrenztem Umfang ist auch hier eine Förderung überjähriger Projekte bis max. 2022 möglich.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2020

Aufruf für 2019

KEK-Modellprojektförderung 2019 – Prävention lohnt

Unter dem Schwerpunktthema Prävention unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Jahr 2019 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Die Förderung von Modellprojektvorhaben trägt auf verschiedenen Ebenen zur nachhaltigen Sicherung des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken bei. Prinzipiell ist für eine Förderung die Modellhaftigkeit des Vorhabens ausschlaggebend, die Einzigartigkeit des Objekts oder der unikale Charakter, der mit der wissenschaftlichen, kulturellen oder historischen Bedeutung der Bestände einhergeht. Die Förderung des Originalerhalts anhand exemplarischer Modellprojekte macht die Ergebnisse als Good Practices nachnutzbar.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2019

Aufruf für 2018

Sondermittel 2018 zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Deutschland

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) schreibt für 2018 nach Maßgabe des Bundeshaushalts Fördermittel zur Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes in Deutschland aus.

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung und des schriftlichen Kulturguts (KEK) hat mit den „Bundesweiten Handlungsempfehlungen“ im Oktober 2015 eine Bilanz der Schäden und Gefahren für das schriftliche Kulturerbe in Archiven und Bibliotheken Deutschlands vorgelegt. Diese gründliche, faktenbasierte Bestandsaufnahme hat bestätigt, dass das schriftliche Kulturgut vielfach gefährdet ist – jenseits von Katastrophenfällen vor allem durch Säurefraß, Schimmel und Schädlinge. Es drohen gravierende Lücken in unserem kulturellen Gedächtnis.

Darüber hinaus werden in den „Bundesweiten Handlungsempfehlungen“ zum ersten Mal sparten- und länderübergreifend konkrete Aufgabenfelder zur Rettung des schriftlichen Kulturguts benannt. Vorgesehen ist ein zweistufiges Phasenmodell, das die vorhandenen Infrastrukturen berücksichtigt. Als konkrete Strategie für Phase 1 hat die KEK die Rahmenbedingungen einer koordinierten Bestandserhaltung in den Archiven und Bibliotheken beschrieben. Danach ist bundesweit für den Originalerhalt die sofortige Investition von Sondermitteln erforderlich. Das rasante Voranschreiten des Säurefraßes macht einen zeitlichen Aufschub unmöglich; jede weitere Verzögerung würde zu Kostensteigerungen führen. Die Infrastrukturen sind aktuell gut auf die effiziente und transparente Rettung des Schriftguts in Phase 1 vorbereitet.

Aufruf BKM-Sonderprogramm 2018

KEK-Modellprojektförderung 2018 – Caring & Sharing

Unter dem Schwerpunktthema Caring & Sharing unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Kulturerbejahr 2018 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts.

Das Motto Caring & Sharing fokussiert die bedeutende Rolle des Originalerhalts bei der Zugänglichmachung von schriftlichem Kulturgut: Denn ein guter konservatorischer Zustand ist unabdingbare Voraussetzung für jede Art der Rezeption. Originale sind nur im Lesesaal nutzbar, in Ausstellungen präsentierbar oder für Online-Angebote digitalisierbar, wenn es ihr Material und Zustand zulassen. Sind die Seiten brüchig, verblockt, verschmutzt oder ist das Format technisch nicht bedienbar, kann die gespeicherte Information nicht entnommen werden. Präventiven wie auch restauratorischen Maßnahmen und Konzepten kommt häufig sogar eine Schlüsselfunktion im Zugänglichmachen von schriftlichen Quellen aus Archiven und Bibliotheken zu: Ausgehobene Bestände müssen technisch aufbereitet, fachgerechte Konzepte und Workflows zur objektschonenden Digitalisierung müssen in enger Kooperation mit Restauratoren erstellt und angepasst werden, um Qualitätssicherung zu garantieren und das Original zu schonen. Instandsetzungen von Objekten für Ausstellungen gehören ebenfalls zum konservatorischen Tagesgeschäft der Zugänglichmachens.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2018

Aufruf für 2017

Sondermittel 2017 zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Deutschland

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) schreibt für 2017 Fördermittel in Höhe von 1 Million Euro zur Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes in Deutschland aus.

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) hat mit den Bundesweiten Handlungsempfehlungen“ im Oktober 2015 eine Bilanz der Schäden und Gefahren für das schriftliche Kulturerbe in Archiven und Bibliotheken Deutschlands vorgelegt. Diese gründliche, faktenbasierte Bestandsaufnahme hat bestätigt, dass das schriftliche Kulturgut vielfach gefährdet ist – jenseits von Katastrophenfällen vor allem durch Säurefraß, Schimmel und Schädlinge. Es drohen gravierende Lücken in unserem kulturellen Gedächtnis.

Darüber hinaus werden in den „Bundesweiten Handlungsempfehlungen“ zum ersten Mal sparten- und länderübergreifend konkrete Aufgabenfelder zur Rettung des schriftlichen Kulturguts benannt. Vorgesehen ist ein zweistufiges Phasenmodell, das die vorhandenen Infrastrukturen berücksichtigt. Als konkrete Strategie für Phase 1 hat die KEK die Rahmenbedingungen einer koordinierten Bestandserhaltung in den Archiven und Bibliotheken beschrieben. Danach ist bundesweit für den Originalerhalt die sofortige Investition von Sondermitteln erforderlich. Das rasante Voranschreiten des Säurefraßes macht einen zeitlichen Aufschub unmöglich; jede weitere Verzögerung würde zu Kostensteigerungen führen. Die Infrastrukturen sind aktuell gut auf die effiziente und transparente Rettung des Schriftguts in Phase 1 vorbereitet.

Aufruf BKM-Sonderprogramm 2017

KEK-Modellprojektförderung 2017 - Das besondere Format

Unter dem Schwerpunktthema „Das besondere Format“ unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Jahr 2017 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts.

In 2017 stehen durch die Förderung des besonderen Formats außergewöhnliche Objekte im Mittelpunkt: ob im Mini-oder Maxi-Format, ausgefallen verpackt oder einzigartig gefaltet, gebunden oder gerollt – besondere Formate sind gefragt. Beutelbücher, Kapselschriften oder Leporellos, riesige Folianten, meterlange Landkarten, Fragmente oder Kassiber – die Bestände in Archiven und Bibliotheken bezeugen Reichtum und Vielfalt des schriftlichen Kulturguts. Sind die Objekte von solch „besonderem Format“, so können Erhaltungsmaßnahmen gefördert werden.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2017

Aufruf für 2016

KEK-Modellprojektförderung 2016 - Erste Wahl

Unter dem Schwerpunktthema „Erste Wahl“ unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) auch 2016 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes.

Unterstützt werden in diesem Jahr Modellprojekte zu ausgewählten priorisierten Stücken aus dem zu sichernden kulturellen Erbe Deutschlands, der Länder oder einer seiner historischen Regionen, deren Zerfall einen wesentlichen Verlust für den deutschen Kulturbesitz bedeuten würde. Zur „Ersten Wahl“ gehören beschädigte Einzelstücke oder Bestandssegmente, deren konservatorische oder restauratorische Bearbeitung aufgrund einer durchgeführten Bestands- und Schadensanalyse als besonders dringlich nachgewiesen ist.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2016

 

Aufruf für 2015

KEK-Modellprojektförderung 2015 - Vergessene Kostbarkeiten

Unter dem Schwerpunktthema „Vergessene Kostbarkeiten“ unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) auch 2015 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder deutschlandweit ausgewählte Projekte, die innovativ, modellhaft und öffentlichkeitswirksam zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes beitragen.

Unterstützt wird in diesem Jahr die Restaurierung von außerordentlichen Einzelobjekten, einzigartigen Zimelien oder herausragenden Preziosen in Sammlungen, die gewöhnlich nicht im Licht und Augenmerk der Öffentlichkeit stehen. Die modellhafte konservatorische Bearbeitung von unverwechselbaren Einzelstücken, die gerade auch in kleineren Sammlungen, Archiven und Bibliotheken verwahrt werden, macht Reichtum und Vielfalt des schriftlichen Kulturguts in Deutschland sichtbar – zugleich führt die Bearbeitung dieser Einzelstücke deren Gefährdung und den drohenden Verlust der unersetzbaren wertvollen Originale vor Augen. Ziel der Modellprojektförderung 2015 ist es, vergessene Kleinodien des schriftlichen Kulturguts in Deutschland wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und für die Forschung nutzbar zu machen.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2015

Aufruf für 2014

KEK-Modellprojektförderung 2014: Verblassende Schrift – Verblassende Farbe

Unter dem Schwerpunktthema „Verblassende Schrift – Verblassende Farbe“ unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) auch 2014 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder deutschlandweit ausgewählte Projekte, die innovativ, modellhaft und öffentlichkeitswirksam zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes beitragen.

Unterstützt werden in diesem Jahr Modellprojekte, die aktiv zum präventiven Schutz und zur konservatorischen Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksbeständen beitragen, deren Substanz und Aussagekraft durch den voranschreitenden Verlust, das Verblassen ihrer (schrift-) bildlichen Informationen oder auch die schädigende Wirkung ihrer Schreib- und Druckstoffe gefährdet sind. Dazu gehören Unterlagen wie Paus-, Thermo- oder Ormigpapiere, fotografische Materialien, Dokumente mit flüchtigen Schreibstoffen und Objekte, die durch Tintenfraß oder andere gefährdende Schreib- und Druckstoffe geschädigt sind. Auch Projekte, die in Schriftgut verwahrenden Einrichtungen durch Veranstaltungen oder Aufbau von Netzwerken nachhaltig den Ausbau von Fachkompetenz fördern, finden 2014 Unterstützung. Geplante Maßnahmen, die das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Themas Originalerhalt in der Öffentlichkeit stärken, werden ebenfalls besonders berücksichtigt.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2014

Aufruf für 2013

KEK-Modellprojektförderung 2013 – Vorsorge im Großformat

Unter dem Schwerpunktthema „Vorsorge im Großformat“ unterstützt die nationale Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) auch in diesem Jahr mit Mitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder deutschlandweit ausgewählte Projekte, die innovativ, modellhaft und öffentlichkeitswirksam zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes beitragen.

Unterstützt werden in diesem Jahr Modellprojekte, die Beiträge zur Aktualisierung der Schadens- und Gefährdungsbilanz des Schriftguts in Deutschland leisten oder in den betroffenen Einrichtungen durch Veranstaltungen, Netzwerke und Kompetenzzentren nachhaltig den Aufbau von Fachkompetenz fördern. Auch Maßnahmen, die das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Themas in der Öffentlichkeit fördern sowie Projekte, die aktiv zum präventiven Schutz und zur konservatorischen Erhaltung gefährdeter Großformate in Archiv- und Bibliotheksbeständen von historischer Bedeutung beitragen, finden Unterstützung. Die „Vorsorge im Großformat“ darf in diesem Jahr also auch wörtlich genommen werden.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2013

Aufruf für 2012

KEK-Modellprojektförderung 2012: Nationales Erbe allein auf weiter Flur – Schutz im Verbund

Unter dem Schwerpunktthema „Nationales Erbe allein auf weiter Flur – Schutz im Verbund“ unterstützt die nationale Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts auch in diesem Jahr mit Mitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder deutschlandweit ausgewählte Projekte, die innovativ, modellhaft und öffentlichkeitswirksam zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes beitragen.

Unterstützt werden in diesem Jahr Projekte, die aktiv zum präventiven Schutz und zur konservatorischen Erhaltung gefährdeter Archiv- und Bibliotheksbestände von nationaler Bedeutung beitragen, sowie Maßnahmen, die das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Themas in der Öffentlichkeit und in den betroffenen Einrichtungen durch Veranstaltungen, Netzwerke und Kompetenzzentren nachhaltig fördern.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2012

Aufruf für 2011

KEK-Modellprojektförderung 2011 – Schwerpunkt Feuer und Wasser

Die großen Unglücke der vergangenen Jahre wie das Elbehochwasser 2002, der Brand der Anna-Amalia-Bibliothek 2004 oder der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln 2009 haben immer wieder die Gefährdung und Anfälligkeit des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken vor Augen geführt. Die großen Katastrophen mit ihren umfassenden Zerstörungen und verheerenden Folgeschäden dürfen aber nicht den Blick auf den schleichenden Zerfall vieler bedeutender Werke und wertvoller Originale verstellen, deren dauerhafte Bewahrung durch säuerhaltige Papiere, ungenügende Lagerungsbedingungen oder mangelhafte Sicherungsmaßnahmen massiv gefährdet ist.

Unter dem Schwerpunktthema „Feuer und Wasser“ unterstützt die nationale Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts mit Mitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder Modellprojekte, die innovativ, modellhaft und öffentlichkeitswirksam zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes in Bibliotheken und Archiven beitragen.

Aufruf KEK-Modellprojektförderung 2011

Auftakt 2010

Im Jahr 2010 stellten Bund und Länder erstmals Mittel zur Verfügung, um kleinere Institutionen bei der Bewahrung ihrer Bestände zu unterstützen. Das Ziel: die Politik mit Einzelprojekten von einer dauerhaften Finanzierung modellhafter Vorhaben zu überzeugen. Mit der bewilligten Fördersumme von über 500.000 € wurden 31 Projekte unterstützt, die die Vielfalt der bestandserhaltenen Maßnahmen beispielhaft in sich widerspiegelten.