Im deutschen Kulturerbe-Bereich – außer in der Archäologie - steht die Nutzung von Erdbeobachtung und Satellitendaten noch ganz am Anfang. Dabei können diese Daten entscheidend helfen,
- Gefahren durch Klimakatastrophen einzuschätzen und zu vermeiden,
- Kulturerbe-Stätten und Kulturlandschaften zu erhalten,
- Plünderungen und illegalem Handel von Kulturerbe-Artefakten entgegen zu wirken,
- (Kriegs-)Schäden einzuschätzen und in internationaler Fachgemeinschaft Restaurierungskonzepte zu entwickeln.
Das europäische Projekt SATCULT ("Vocational Training Closing the Knowledge Gap on Satellite-based Services for Cultural Heritage Preservation") erfasst derzeit die Voraussetzungen, unter denen Kulturerbemanager*innen solche Daten nutzen können und wie sie durch Expert*innen aus der Geoinformation dabei unterstützt werden können. Projekt-Koordinatorin Dr. Karin Drda-Kühn stellt Praxisbeispiele und notwendige Qualifikationen für Kulturerbe-Stätten wie Schlösser, historische Gärten, Erinnerungsstätten und Kulturlandschaften vor.
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