Die präventive Konservierung ist einer der wichtigsten Bereiche in unseren Sammlungen. Wissenschaftliches und technisches Wissen entwickelt sich ständig weiter, findet jedoch im Museumsalltag oft nur langsam, fehlerhaft oder gar nicht Anwendung. Viele Fachleute und Institutionen, die sich mit der Erhaltung von Kulturgütern befassen, orientieren sich an unrealistischen Standards, Richtlinien oder Listen bewährter Praktiken, meist ohne klare Prioritäten oder realistische Nutzererwartungen. Angesichts begrenzter Ressourcen stehen die Entscheidungsträger bei der Planung von nachhaltigen Erhaltungsstrategien in der Regel vor einer schwierigen Wahl.

Das von Dr. Robert Waller entwickelte Cultural Property Risk Analysis Model (CPRAM) ist ein Werkzeug für eine rationale Risikoanalyse. Es unterstützt und befähigt Entscheidungsträger, evidenzbasierte präventive Erhaltungsstrategien zu entwickeln und damit das Risiko von Verlusten und Schäden an Sammlungen zu verringern.

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