Zahlen und Fakten
Ziel des KEK-Modellprojekts war die Entwicklung einer Wanderausstellung zum Thema "Schädigung des Kulturguts in Deutschland", die mit Bannern bzw. Roll-ups sowie in digitaler Form umgesetzt wurde. Sie soll unter anderem in den Vorhäusern der Parlamente, in den (ständigen) Vertretungen der Länder sowie in Sammlungseinrichtungen und auf Fachmessen gezeigt werden.
Die Ausstellung steht im Kontext des von Blue Shield Deutschland entwickelten und betriebenen Schadensmonitors. Dieser dient als bundesweite zentrale Dokumentation und systematische Auswertung von Schadensfällen im Kulturgut und wurde 2024 nach dem Vorbild von Blue Shield France ins Leben gerufen. Die Ausstellung präsentiert erste Ergebnisse des Schadensmonitors sowie Schadensfälle der vergangenen Jahrzehnte. Ziel ist es, Öffentlichkeit und Politik für den Kulturgutschutz zu sensibilisieren. Dabei werden Fragen aufgeworfen wie: Welche Schadenswege gibt es? Wie wurde in der Situation reagiert? Welchen Erfolg erzielen Notfallverbünde und vorbeugende Maßnahmen? In der Ausstellung ist die Schädigung schriftlichen Kulturguts in den größeren Kontext der Schädigungen anderer Kulturerbekategorien eingebunden.