Zahlen und Fakten

Bundesland
Ort
Gießen, Deutschland
Jahr
2025
Förderlinie
Träger
Schadensbild
Maßnahme
Fördersumme
16.892,62 Euro
Eigenmittel
3.378,52 Euro
Landesmittel
13.514,09 Euro
Gesamtmittel
33.785,23 Euro
Bände (Bibliothek)
2.786
Handschriften
237

Im BKM-Sonderprogramm wurden 2.786 Bände aus verschiedenen wertvollen Beständen der Universitätsbibliothek Gießen schutzverpackt. Darunter befanden sich 237 Handschriften, 2.454 historische Drucke und 95 Zeitungsbände. Die neuzeitlichen Handschriften entstammen der Sammlung Schüling und umfassen arabische Handschriften, Feldpostbriefe und Kriegstagebücher, vorrangig aus dem Ersten Weltkrieg, sowie Autografen unterschiedlicher Provenienz. Bei den historischen Drucken handelt es sich um Rara-Bände aus dem 16. bis 20. Jahrhundert, z. B. die Erstausgabe von Nicolaus Copernicus' "De revolutionibus orbium coelestium" (1543). 

Teil des Bestands sind außerdem die Bibliothek des Wetzlarer Jesuitenkollegiums und der Rechtsschule Wetzlar sowie die historischen Bände zum deutschen Staatsrecht, die der Hamburger Rechtsprofessor Herbert Krüger (1905–1989) der Universitätsbibliothek als Schenkung vermacht hatte. Darüber hinaus beinhaltet die Sammlung seltene antiquarische Neuerwerbungen mit Gießener Bezug, seltene Gießener Dissertationen und in Gießen seit dem 17. Jahrhundert erschienene Drucke. Die Zeitungsbände des „Gießener Anzeigers“ und des „Friedberger Intelligenzblattes“ vor dem Jahr 1867 sind bundesweit teils einzigartig. Sie werden regelmäßig angefragt und sind aus diesem Grund bereits digitalisiert worden.