Zahlen und Fakten
Ziel des KEK-Modellprojekts war die archivgerechte Lagerung von drei Beständen, die die selbstorganisierte Gesundheitsvorsorge zu HIV/Aids in den 1980ern-Jahren dokumentieren und weltweit einzigartig sind. Die Bestände wurden insbesondere in den vergangenen Jahren stark nachgefragt und bedurften aus Gründen des Bestandsschutzes dringend einer Optimierung der Aufbewahrung. Die betreffenden Dokumente stellen eine einzigartige Quelle dar und demonstrieren die Wichtigkeit des Archivs des Schwulen Museums als Teil der sogenannten Bewegungsarchive. Es verfügt mit geschätzten 1,5 Mio. Archivalien über die größte Sammlung an Dokumenten und Realien zur LGBTIQ*-Geschichte in Deutschland.
Zur fachgerechten Lagerung wurden die Bestände in einem ersten Schritt neu verpackt und in einem zweiten Schritt das übervolle, aber ansonsten archivtechnisch gut ausgestatte Magazin durch Auslagerung anderer Bestände entlastet. In einem dritten und letzten Schritt wurden die im Projekt verpackten Bestände neu eingelagert.