Mit mehr als 50.000 Einzelstücken gilt die Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als eine der bedeutendsten ihrer Art. Marionetten, Handpuppen und Figuren des 18., 19. und 20. Jahrhunderts sind ebenso wie Bilderbögen, Plakate und Bühnendekorationen Teil des Bestands.

Im BKM-Sonderprogramm förderte die KEK die Erhaltung der in der Sammlung enthaltenen unikalen Handschriften, Puppenspiele, wissenschaftlichen Texte und Briefe. Diese decken einen Zeitraum von 1870 bis zur Gegenwart ab. Im Projekt wurden die Unterlagen massenentsäuert, trockengereinigt und verpackt. Darunter waren auch Zeitungsausschnitte und Drucke, die weder in anderen deutschen Bibliotheken noch in staatlichen oder kommunalen Archiven nachweisbar sind. Auch deshalb ist die Dresdner Puppentheatersammlung für die Forschung so relevant.