Zahlen und Fakten
Der Grundstock der Büchersammlung wurde 1738 durch eine Schenkung aus dem Vermächtnis des Theologen Johann Otto Glüsing (1675/76–1727) angelegt. Durch weitere Erbschaften und Schenkungen vergrößerte sich der Bestand stetig und erreichte einen historischen Wert, der den einer üblichen Schulbibliothek bei Weitem übersteigt. Die Sammlung umfasst Handschriften und frühe Drucke, klassische Texte lateinischer und griechischer Autoren, historische, philosophische und theologische Abhandlungen, Reisebeschreibungen, Enzyklopädien sowie naturwissenschaftliche Grundlagenwerke. Zudem sind Werke aus der Sammlung klassischer Literatur des Professors für Kirchengeschichte Johann Peter Kohl (1698–1778) sowie aus dem Nachlass des Altonaer Pastors Johann Adrian Bolten (1742–1807) vertreten.
Aufgrund der starken Nutzung der Bücher und früher unzureichender Lagerbedingungen war ein Teil der Bände in ihrem Originalerhalt gefährdet. In einem ersten Projekt wurden bereits 2023 im BKM-Sonderprogramm 18 wertvolle Handschriften und Inkunabeln restauratorisch gesichert. Im zweiten Projekt erfolgte die Restaurierung von 28 der wertvollsten Werke in altgriechischer und lateinischer Sprache.