Zahlen und Fakten
Die Notfallvorsorge stellt eine wichtige Daueraufgabe in Archiven, Bibliotheken und auch Museen dar. Das Historische Museum der Stadt Frankfurt erarbeitete im Rahmen des KEK-Modellprojekts die Notfallplanung für insgesamt elf Liegenschaften, um auf Notfallsituationen schnell und gut vorbereitet reagieren zu können. Diese präventiven Planungen dienen der Verhinderung möglicher Notfallsituationen und werden durch Vorbereitungsmaßnahmen für mögliche Schadensfälle ergänzt.
Das KEK-Modellprojektzielte darauf ab, neben dem organisatorischen Aufbau einer Notfallgruppe die notwendigen Notfallboxen und -materialien anzuschaffen, welche die Erstversorgung geschädigter Objekte ermöglichen. Dies konzentrierte sich zunächst auf die unikalen Bestände der Graphischen Sammlung mit dem schriftlichen Inventar und seltenen Publikationen zur Großstadtkultur, der Sammlung historischer Bücher und Stammbücher, Zunftbücher, Chroniken, Urkunden sowie Plakaten oder Karten zu Stadtgeschichte Frankfurt. Das Notfallteam wurde aufgebaut und im Umgang mit geschädigten Materialien geschult, um bei einem Schadensereignis Abläufe zu kennen und mit Hilfe der Notfallboxen eine schnelle Erstversorgung am Kulturgut leisten zu können.