Die Akten der reichsstädtischen Zeit im Stadtarchiv Mühlhausen reichen vom 13. bis ins frühe 19. Jahrhundert. Aufgrund seiner hohen historischen Relevanz ist der 270 laufende Meter umfassende Bestand für die Bundessicherung vorgesehen. Schimmelpilzbefall machte die Akten jedoch weder nutzbar noch verfilmbar. In besonders schweren Fällen hatte der Schimmel bereits zu Substanz- und Schriftverlust geführt. Das aktuelle Vorhaben im BKM-Sonderprogramm knüpft an drei bereits in der KEK-Modellförderung umgesetzte Projekte zur Sicherung des Bestands an. Nach der dekontaminierenden Reinigung und Restaurierung der letzten 80 Akten werden diese gefahrlos nutzbar und digitalisierbar sein.