Zahlen und Fakten
Die "Bremer Nachrichten" berichteten über lokale und regionale Geschehnisse ebenso wie über Weltpolitik. Mit einer Geschichte von 275 Jahren sind sie eines der ältesten Blätter der Freien Hansestadt. Von 1934 bis 1944 erschienen sie unter dem Namen "Bremer Nachrichten mit Weser-Zeitung". Nach der Gründung der Bundesrepublik und der Wiederherstellung der Pressefreiheit versuchte die Redaktion ab 1949, das Blatt als bürgerlich-liberale Tageszeitung zu etablieren. In der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) als zuständige Pflichtexemplarbibliothek sind die "Bremer Nachrichten" so vollständig überliefert wie in keiner anderen Institution in Deutschland. Deshalb obliegt der SuUB eine besondere Verantwortung zur Bestandserhaltung.
Ein erster Teil des Bestands wurde bereits 2024 im BKM-Sonderprogramm entsäuert. 2025 folgten im zweiten Teil 431 Zeitungsbände der Jahrgänge 1949 bis 1999. Ziel der präventiven Behandlung ist die Erhaltung der Benutzbarkeit, eine Verbesserung der Langzeitstabilität der Originalsubstanz und die damit verbundene Hemmung von säurebedingten Abbauprozessen.