Zahlen und Fakten
Für die Forschung zum deutschen Kolonialismus ist die Spezialsammlung der Sondersammelgebiete Afrika und Ozeanien in Frankfurt am Main von zentraler Bedeutung. Der Bestand der Deutschen Kolonialgesellschaft, der heute als Kolonialbibliothek bezeichnet wird, entstand aus der Verschmelzung des Deutschen Kolonialvereins und der Gesellschaft für Deutsche Kolonisation. Er umfasst rund 30.000 Bände mit Monografien und Zeitschriften sowie ca. 53.000 historische Fotografien.
Das Projekt im BKM-Sonderprogramm bildet den Abschluss der Sicherung dieses in Deutschland einzigartigen Bestands. Dabei wurden 7.699 Signaturen bzw. Bände im Oktavformat schutzverpackt. Ebenfalls mit schützenden Verpackungen versehen wurde der letzte Teil des bedeutenden Bildarchivs. Hier erfolgte die Umlagerung der Objekte in Foto-Archivpapier und säurefreie Schutzverpackungen.