Zahlen und Fakten
Im Jahr 1954 wurde der Hauptstab der Kasernierten Volkspolizei der DDR in einer ehemaligen Kaserne der Wehrmacht in Strausberg Nord stationiert. Aus diesem ging 1956 das Ministerium für Nationale Verteidigung hervor, das bis zum Ende der DDR in Strausberg verblieb. Seit 1957 war die Stadt zudem Sitz des Kommandos Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der Nationalen Volksarmee. In der DDR-Zeit wuchs die städtische Bevölkerung stark an und verdreifachte sich zwischen 1946 und 1990. Der Bestand "Rat des Kreises Strausberg" (1952–1990) hat einen Umfang von 316 laufenden Metern und spiegelt diese regionale Geschichte wider. Im BKM-Sonderprogramm werden 55 laufende Meter des Bestands mit dem zeitlichen Schwerpunkt 1952 bis 1970 trockengereinigt und verpackt. Die Verschmutzung resultierte aus früheren schlechten Lagerungsbedingungen am ehemaligen Archivstandort.