Zahlen und Fakten
Die Deutsche Meteorologische Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde 1847 am Preußischen Meteorologischen Institut gegründet. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts baute der damalige Leiter der Abteilung Klimatologie, Gustav Hellmann, die Sammlung zu einer Referenzbibliothek aus. Der Gesamtbestand umfasst derzeit rund 196.000 Bände. Er ist in seiner Zusammensetzung einzigartig und beinhaltet frühe Drucke aus den Jahren 1483 bis 1799, darunter 21 Inkunabeln.
Die unter Zeitnot und widrigen Bedingungen durchgeführte Auslagerung der Sammlung im Zweiten Weltkrieg hatte zu teils starken Beschädigungen der Bücher geführt. Als Grundlage für die restauratorische Sicherung des Bestands werden im BKM-Sonderprogramm 2025–2026 eine Schadenserfassung durchgeführt sowie Schutzverpackungen für die historischen Bände angefertigt.