Wir feiern das 10-jährige Bestehen der KEK im Rahmen der internationalen Konferenz "Originalerhalt in Perspektive" am 23. und 24. November 2021 im Auditorium der James-Simon-Galerie (Museumsinsel Berlin). Die Veranstaltung ist hybrid. Eine Online-Teilnahme (per Zoom) ist möglich. 

Was sind die Themen? 

Schriftliches Kulturgut in Archiven und Bibliotheken weltweit ist in seiner Substanz gefährdet. Die KEK hat seit ihrer Gründung 2011 mit rund 740 Förderprojekten Einrichtungen bei der Erhaltung ihrer einzigartiger Originale unterstützt – von der Einzelrestaurierung bis zur Massenentsäuerung. In der politischen und öffentlichen Wahrnehmung wird zunehmend die Bedeutung schriftlicher Originale für unsere Geschichte und Zukunft erkannt. Doch es gibt noch viel zu tun. Mit den Erfahrungen der letzten zehn Jahre möchte die KEK den Blick für die Zukunft schärfen und hierbei auch internationale Perspektiven mit einbeziehen.

Wo liegen Entwicklungsfelder beim Originalerhalt? Welche Bilanz kann gezogen werden? Welche Synergien gibt es zwischen Originalerhalt und Digitalisierung? Welche Chancen bietet die länderübergreifende Koordinierung? Welche Potenziale können über internationale Kooperationen erschlossen werden? Die Konferenz soll Gelegenheit zur Diskussion über diese und weitere Themen bieten.  

Welche Expert·innen sind beteiligt? 

Konzeptionell begleitet wird die Konferenz von einem internationalen Programm-Beirat: 

Logos

Die Veranstaltung wird außerdem fachlich beraten und unterstützt vom Fachbeirat der KEK

Anmeldung

Die Anmeldung für die analoge bzw. digitale Veranstaltung ist ab September über das Reservierungssystem "einladbar" möglich. 

Programm

Dienstag, 23. November 2021: 10 Uhr bis 17:30 Uhr

Mittwoch, 24. November 2021: 9 Uhr bis 17 Uhr

Weitere Details im Programm folgen in Kürze. 

Am 23. November um 18h30 begrüßen wir Richard Ovenden OBE (Bodleian Libraries) zu einem Abendvortrag mit dem Titel "The Social Importance of the Preservation of Knowledge". Sein Buch "Burning the Books" (John Murray 2020) erscheint im Oktober 2021 unter dem Titel "Bedrohte Bücher: Eine Geschichte der Zerstörung und Bewahrung des Wissens" (übers. von Ulrike Bischoff) bei Suhrkamp. 

Veranstaltungsort

Die James-Simon-Galerie ist das neue Eingangsgebäude und Besucherzentrum auf der Museumsinsel Berlin. Benannt wurde sie nach James Simon (1851-1932), einem der bedeutendsten Mäzene der Staatlichen Museen zu Berlin. 

James Simon Galerie
Blick von der James-Simon-Galerie über die Museumsinsel. © Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects

Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Konferenz ist Dr. Björn Schmidt: 

  • E-Mail: Bjoern.Schmidt(at)sbb.spk-berlin.de
  • Tel.-Nr.: +49 (0) 30 266 43 1451