BKM-Sonderprogramm (2017–2025)
Das von 2017 bis 2025 von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgelegte "Sonderprogramm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts" kam Projekten von Bundes-, Landes-, kommunalen und kirchlichen Einrichtungen sowie weiteren Träger·innen zugute. Der Bund finanzierte Vorhaben zum Originalerhalt grundsätzlich mit bis zu 50%. Es wurden vor allem Mengenverfahren wie Massenentsäuerung oder Verpackung und konkrete bestandsbezogene Vorbereitungsmaßnahmen wie Schadenserfassung unterstützt.
Von 2017 bis 2025 wurden insgesamt 736 Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 21 Mio. Euro gefördert.
KEK-Modellprojektförderung (2010–2025)
Von 2010 bis 2025 gehörte die Förderung von Modellprojekten zu unseren Kernaufgaben. Mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Ländergemeinschaft über die Kulturstiftung der Länder wurden ausgewählte Vorhaben unterstützt, die innovativ, modellhaft oder öffentlichkeitswirksam zum Originalerhalt beitrugen. Neben konservatorischen und restauratorischen Maßnahmen waren auch Projekte zu Fachkompetenz, Notfallvorsorge, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung antragsfähig.
Von 2010 bis 2025 wurden insgesamt 510 Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 5,8 Mio. Euro gefördert.
In den ersten Jahren wurden KEK-Modellprojekte nach Themenschwerpunkten gefördert. Über den gesamten Zeitraum war die KEK-Modellprojektförderung unter diesen Themen und Schwerpunkten ausgeschrieben:
- 2010 Der Auftakt
- 2011 Feuer und Wasser
- 2012 Nationales Erbe allein auf weiter Flur – Schutz im Verbund
- 2013 Vorsorge im Großformat
- 2014 Verblassende Schrift – Verblassende Farbe
- 2015 Vergessene Kostbarkeiten
- 2016 Erste Wahl
- 2017 Das besondere Format
- 2018 Caring & Sharing
- 2019 Prävention lohnt
- 2020 und 2021 Originale erhalten (themenoffen)
- 2022 und 2023 Schwerpunkt Notfallvorsorge
- 2024 Originale erhalten (themenoffen)
- 2025 Originale erhalten (themenoffen) und Testlauf in Vorbereitung des neuen Programms „Schriftliches Kulturgut erhalten“